Archivbeitrag – ursprünglich veröffentlicht am 01.03.2021. Die Angaben beziehen sich auf das damalige Ereignis oder den damaligen Informationsstand.

Der BUND rief 2021 mit der Aktion #plastikfasten dazu auf, den Plastikkonsum im Alltag zu reduzieren. Dieser Beitrag griff die Aktion auf und stellte Anregungen zum Umgang mit Verpackungen vor.

Tipp 1: Hannoccino nutzen

Hannoccino bietet ein Pfandsystem für Getränke zum Mitnehmen. Becher und Deckel werden gegen Pfand ausgegeben, nach Gebrauch zurückgegeben und vor der erneuten Ausgabe gereinigt.

Tipp 2: Stoffbeutel dabei haben
Für den Fall, dass es doch noch spontan in den Supermarkt geht, ist man mit einem Beutel in der Tasche immer gewappnet und muss an der Kasse nicht zur Plastiktüte greifen. Wurde der Beutel doch mal vergessen, gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten auch die Möglichkeit eine Mehrweg-Tragetasche vor Ort zu kaufen.
Tipp 3: im Loseladen einkaufen

Was einem im Supermarkt oft schwer gemacht wird, ist im Loseladen ganz leicht. Hier gibt es eine große Auswahl an Lebensmitteln und anderen Produkten wie z.B. Toilettenpapier ohne die lästige und sehr oft überflüssige Plastikverpackung. Schaut doch mal vorbei, in Hannover gibt es drei Loseläden in der Südtstadt, in Linden und in der List. Schaut mal bei Lola, der Loseladen vorbei.

Tipp 4: Obst- und Gemüsenetze nutzen
Ihr wollt euer Obst und Gemüse unverpackt kaufen, aber möchtet es ungern direkt auf das Kassenband oder in den Einkaufswagen legen? Dann greift auf Obst- und Gemüsenetzte zurück. Diese können immer wieder verwendet werden und sind mittlerweile in vielen Supermärkten direkt in der Obst- und Gemüseabteilung erhältlich.
Tipp 5: Bei Produkten auf die Inhaltsstoffe achten

In vielen Produkten wie Cremes, Mascara oder Duschgel ist Mikroplastik enthalten. Da lohnt es sich schon einmal einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Eine gute Lösung ist der Kauf von zertifizierter Naturkosmetik. Außerdem gibt es viele Shampoos oder Haarkuren mittlerweile auch in fester Form – so spart man auch gleich noch die Plastikverpackung mit ein.

Die App Codecheck hilft euch herauszufinden, welche (schädlichen) Inhaltsstoffe in deinen Kosmetikprodukten, Lebens- und Reinigungsmitteln sowie sonstigen Konsumgütern stecken.

Tipp 6: Eigene Dose mitbringen und befüllen lassen
In vielen Läden kann man sich sein Essen auch in die eigene Brotdose oder Lunchbox füllen lassen. So kann auch, wenn es mal schnell etwas „zum Mitnehmen“ sein muss auf die Verpackung verzichtet werden. In einigen Läden gibt es sogar einen kleinen Preisnachlass für die gute Tat 😉
Quellen: BUND, WWF