Archivbeitrag – ursprünglich veröffentlicht am 31.08.2023. Die Angaben beziehen sich auf das damalige Ereignis oder den damaligen Informationsstand.
Die Hannoccino-Familie bekommt zuwachs: Nach der erfolgreichen Einführung des Mehrwegbechers „Hannoccino“ hat die Stadtreinigung gemeinsam mit dem IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover zwei Mehrweggeschirrteile zur Erweiterung des Hannoccino-Mehrwegsystems entwickelt.
Praxistest mit wissenschaftlicher Begleitung
Zunächst wird das neue Mehrweggeschirr testweise in der Gastronomie der Innenstadt ausgegeben. Die Testreihe besteht aus zwei Geschirrkomponenten im Hannoccino-Markensystem: eine Mehrwegschale für z. B. Pommes/Currywurst und ein passender Mehrweg-Pieker. Die Testreihe erfolgt im Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ mit Förderung des Landes Niedersachsen durch die NBank.
Die testweise Umsetzung in der Innenstadt von Hannover erfolgt in Kooperation mit der lokalen Gastrowirtschaft und mit wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB). Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, könnte eine sukzessive Erweiterung auf die gesamte Stadt erfolgen. Erster Kooperationspartner ist Wurstbasar in der Innenstadt von Hannover.
So läuft das Pfandsystem
Und so funktionierts: Wer eine Schale Pommes mit Pieker bei einem Gastrobetrieb in der Innenstadt kauft, hinterlegt 50 Cent Pfand je Teil. Bei Rückgabe der Mehrwegteile bekommt der Kunde das entsprechende Pfandgeld zurück. Der Gastrobetrieb reinigt das Mehrweggeschirr vor der erneuten Ausgabe. Eine feste Anzahl von Wiederverwendungen wird hier nicht zugesagt.
